strick-update

Stricken ist zur Zeit nicht so meine Freitzeithauptbeschäftigung. Erst das Lernen, jetzt kommt mir zu viel Leben dazwischen.

Dennoch ist der Ithilien gewachsen, das Kleid hat jetzt fast Knielänge erreicht, und ich mache mir Gedanken über einen schönen Abschluß. Zwischenzeitlich musste ich noch mal braune Wolle nachbesorgen. Ich hoffe nur, dass die grüne für die Ärmel reicht.

Daneben ist ein schönes Dreickstuch in der Mache. Da bin ich an der letzten Reihe mit Perlen dran, dann folgt noch die Abschlußkante. Und dann ist es tragbar. Die Wolle war ein Geschenk zur Bioprüfung. Und ich bin sehr dankbar. Die Blautöne sind sehr schön, und die weißten Perlen passen perfekt.

Nicht zuletzt habe ich ein paar Stündchen mit meiner Ma verbracht und sie hat bereits en Anfang ihres ersten eigenen Tuchs gemacht. Ich bin mal gespannt, ob sie dabei bleibt.

Da ich immer versuche, nicht zu viele Projekte auf einmal zu beginnen, vor allem, weil ich momentan eh kaum Zeit habe, wird hier in nächster Zeit nicht viel kommen, da ja Frau Glitzerdrachen ihren eigenen Blog gestartet hat. 

Guerilla start up 2012

Januar und Februar….viel passiert und trotzdem, der Faserfimmel hielt mich auf Trab.

erst mal ein paar nette Socken, deren Wolle auch Göga gefielen. Wolle: Sockengarn von Butinette Paket “Philadelphia”, Nadelspiel 2,5, Toe up…wat sonst??

da Herr Löwe dann mehrfach wiederholte, dass ihm die Wolle AUSSERordentlich gefiele- bekam er eine Mütze 162 Maschen angeschlagen und ab passender Höhe in jeder Runde alle 10, dann alle 9 und so fort M eine re überz.zusgestr.

Dann gab es noch nen Schal aus selbstgesponnerner Wolle für ihn:

 

 

 

 

 

 

 

Gefärbt mit Ashford:

 

 

 

 

 

 

Mit Pflanzenfarben: Krapp, Blauholz und Zwiebelschale:

 

Mit Seidenmalfarbe bemalter und im Dampfgarer fixierter Kammzug:

und natürlich wurde gesponnen:

und die Opalsucht greift um sich, hier die Wolle Regenwaldedition, Farbgebung ZORRO:

und die Sockenwollreste wurden noch zu einem Paar weiterer Socken verarbeitet:

Ithilien Zwischenstand

Nachdem die Borte im Dezember in Berlin fertig wurde musste ich die Ithilien Geschichte erst einmal ein paar Wochen ruhen lassen.

Am Wochenende bin ich dann mal dazu gekommen ein – zwei selbstportaits zu schießen und zeige hier den Zwischenstand. Inzwischen habe ich mich entschieden den unten mit einer Art Rockteil zu einer Tunika zu erweitern. Dazu nehme ich verteilt einfach alle paar Reihen wieder ein paar Maschen zu. Mal gucken wie es wird, wenn es fertig ist. Acuh habe ich beschlossen, die Zöpfe an den Seiten unterhalb der Borte weiter zu führen, und diese Idee gefällt mir richtig gut. 

Wirklich zufrieden bin ich mit der Borte immer noch nicht, aber das macht nichts, für das erste große Intarsien ( oder was auch immer Abenteuergeschichte) Projekt ist es doch ziemlich nett geworden.

 

Real Men knit Pink

Gerade bei Frau Tichiro entdeckt…. http://www.tagesschau.de/schlusslicht/schlusslicht1820.html Dieser Bericht über ein amerikanisches Gefägnis, in welchem die “schweren Jungs” an der Nadel hängen. Auf so ganz positive Weise.

Da mich gerade das Leben überholt hat, und ich immer noch die Strickunlust habe heute nur der Link zum ARD Bericht. Etwas, was ein bisschen wie ein Hoffnungsschimmer klingt, wenn diese Männer sagen, dass es auf der Welt friedlicher wäre, würden mehr/alle Menschen stricken.

In diesem Sinne. Strickt, häkelt, habt eure Lieben lieb.

Häppchen

Jaja, ich bin im Sockenwahn- wenn ich nicht gerade im Spinnwahn bin und wie wild Spinnräder restauriere- und zwar erst erfolgreich- und dann kaputt repariere, mehr dazu im Glitzderdrachen-Blog, in dem ich mein leid schon in alle Welt verbreite. Damit will ich hier aber nicht nerven, hier kommen die konstruktiven Dinge zum Zuge

Also, ich bin schon fleißig, nur langsamer als sonst…aber schön sind die Ergebnisse:

Fürst Kunterbunt, Nadelstärke 2,25 Opalwolle:

 hier die ersten Eigenfärbungen auf Milchschafwolle:und so sieht es nach dem zweiten Färbeversuch aus, auch sehr schön gelungen, die Zöpfe sind Milchschafwolle, auf dem Friesenbaum ruhen Pflanzenfasern wie Soja, Seacell und Milchseide:

der kleine Strang

rechts auf dem Friesenbaum, ist schwarzer Bambus, hier sieht man ihn im Verabeitungsprozess auf der Tibetischen Supported:

Oben rechts im Bild sieht man eine Ecke meines 2-Ply-Stranges, der muss noch in Entspannungsbad, zurzeit aind jedoch alle Trocknungsbügel belegt mit den Drachenwolle-Strängen und meinem restlichen Greenery-”Gespin(n)st, der Kammzug ist nämlich komplett verarbeitet, allerdings noch auf der Handspindel. Der 2-Ply ist von den Singles her Spindel-gesponnen, gezwirnt auf Pipilotta vor dem von mir verursachten Brettchenfehler *zerknirscht*

am Samstag

…kam nicht das Sams, sondern Zhey zum stricken lernen.

Das gute daran ist, dass sie 1) motiviert war und 2) eine superschnelle Auffassungsgabe hat. So war nach etwa zehn Minuten der eigentliche Ablauf im Kopf gespeichert und es ging einfach nur noch ums Üben. Aber das kann und muss ja ohnehin jeder allein für sich heraus finden, wie da die beste Fadenführung ist und so weiter.

 Beeindruckt, und ich meine wirklich schwer beeindruckt war ich von ihrem Strickbild. Es war so gleichmäßig, als hätte es jemand gestrickt, der schon seit Jahren dran arbeitet. Na wenn das mal nicht die nächste aufstrebende Designerin wird!

 Dummerweise habe ich es nicht wirklich fotografiert bekommen, weil wir ein Restgarn in dunkler Farbe verwendet haben, und es schon sehr dunkel war.

 Ich bin jetzt wirklich gespannt, ob sie dran bleibt, und wann sie ihr erstes Projekt dann fertig am eigenen Leibe trägt.Zur Motivation habe ich ihr ein wenig aus meinem Stash gespendet, genug für einen Schal oder Stulpen oder ein sonstiges Accessoire.

 Na denn mal fröhliches Nadeln Zhey!

die Strickunlust

hat mich gepackt. Seit etwa zwei Wochen hatte ich kein eigenes Projekt in der Hand.

Warum kein eigenes? Ganz einfach, weil meine Mutti am Sonntag ihre Strickkenntnisse auffrischen wollte und die Wolle, die bereits seit Winter 2010 bei mir rum lag und die für eine Jacke geplant war, nun selbst verarbeiten will.

Das ganze hat wohl zwei Gründe.

1. Ihre Malerei kommt mittlerweile zu kurz, weil sie einfach keinen Platz mehr an den Wänden hat ;o)

2. Sie ein neues / altes Hobby suchte, dass kreativ ist, und gleichzeitg die Chance biete etwas zu entspannen.

Na, wenn dass mal nicht der Beginn der Stricksucht ist.

Im übrigen kann sie eigentlich stricken, schließlich gab es das damals noch als Unterrichtsfach in der Schule. Nur sind ihre Kenntnisse verständlicher Weise etwas eingerostet. (re M und li M gehen noch, aber das Lesen von Anleitungen, zus str oder U sind zur Zeit noch böhmische Dörfer.)

Aber so verschieden wir sind (vor allem vom Kleidergeschmack und in der Farbwahl) so ähnlich sind wir doch was andere Dinge betrifft. Eine MaPro? Warum soll ich sowas machen, das ist doch Garnverschwendung? – so ihre ungläubige Frage auf meine Anweisung hin.

So will sie jetzt aus der MaPro einen passenden Schal zur Jacke fertigen. Und da mehr als genug Garn da ist, warum nicht? So kann sie das Muster zunächst verinnerlichen, und ich kann mir in Ruhe überlegen, wie ich ihr das mit den gleichmäßigen ab- und zu-nahmen aufschreibe, damit die Jacke dann auch watt wird ;)  

Sie hat sich eine DropsAnleitung ausgesucht.  Aber natürlich stimmen die Maschenproben jetzt schon nicht überein. Ich habe gerade 3 x den Maschensatz und jeweils 8 Randmaschen angeschlagen, und das würde schon fast das Vorderteil ergeben (44 M) laut Anleitung müsste sie jedoch 278 M anschlagen! Das sind nach meiner bescheidenen Meinung und grob überschlagen mal locker 100 M zu viel.  

Die Beschreibung ist leider für einen Anfänger ziemlich suboptimal und das Bild nicht so richtig entzifferbar. Dieses Problem scheinen viele Anleitungen zu haben. Allerdings ist es nicht so schlimm, wie bei Lena  , die  ebenfalls ein Projekt angefangen hat. Das Muster stellte sich als so ganz anders heraus, als es auf dem Bild erschien.

Am Wochenende will eine Freundin vorbei kommen, die dann das Stricken lernen will, mal gucken, ob ich ihr da weiter helfen kann.

im Quasi-Kleinteilwahn

bin ich nun stecken geblieben. Denn obwohl ich noch immer keine Zeit zum Fotobearbeiten hatte..geschweige denn dass ich dazu gekommen wäre welche zu machen… habe ich mich nunmehr dem Beginn der Doubleface Patchwork Decke verschrieben.
Eigentlich bin ich ja kein Fan vom MP³-5000 weil ich dann stets befürchte mich im Projektewust zu verlieren. ABER der Ithilien hat durch die, zwar wunderschöne aber irgendwie schwierige Umsetzung der Anleitung, momentan mein Frustlevel was dieses Teil angeht sehr hochgeschraubt. Und wenn ich ehrlich bin, dann ist das Muster auch dank meiner Blödheit sagen wir “nicht Verstehen der Anleitungsangaben” nicht so schön geworden, wie die Designerin sich das dachte…
Nunja. Da ich aber dank der 44 Runden Fair Isle nun geübt darin bin mit zwei Garnen an einer Hand zu arbeiten, ( Auch hier kann ich nur nochmals an http://www.nadelspiel.com/2010/02/17/fair-isle-grundlagen/6013/verweisen, Vielen lieben Dank für das Video!!!) dachte ich mir, dass doch noch mal mit dem Doubleface auszuprobieren, und so habe ich das erste Patch in knapp 3 Dart-Abenden fertig gestellt und das 2. Patch ist auch schon angeschlagen.
Als Basis für die Patches habe ich einige Motive aus http://tina131.npage.de/linkliste.html verwendet. Dazu habe ich mir im Excel einfach mal ein 70 x 70 Maschenfeld gebastelt und übertrage nun einige Motive, so wie es mir gefällt dort hinein.
Jaja, ich weiß, so werden die Patches nicht quadratisch. ABER Die Decke ist es ja auch nicht ;o) Die Mapro ergibt 21 M auf 30R bei 10x 10 cm. So und die Mapro habe ich aber erst gemacht, nachdem die beiden Hochzeitspatches für Frau Glitzerdrachen fertig waren. Also bleibe ich nun bei dem 70 x 70 M und lasse Rechtecke entstehen.
Als Garn verwende ich diverse Farben von Schachemayers Catania (zum einen gibt es diese in rauen Mengen und zum anderen sind diese vergleichsweise günstig und pflegeleicht) auf Knitpro’s in 3,5 mm.  
Fotos werden wie gesagt folgen.

Gelb – blau- bunt

In den letzten Wochen hat sich mein persönlicher Focus ziemlich weit weg vom Bloggen hin zum Thema „Leben und andere Katastrophen“ gewandt.
Das hat weniger damit zu tun, dass meiner Meinung nach mein Leben Scheiße ist und alles doof. Nö. Aber nach meinem doch recht schweren Sportunfall im September, dessen Verletzungen mich immer noch erheblich beeinträchtigen mussten einige Dinge angegangen und gecheckt werden- über die übliche Jahresend-Panik-Agenda hinaus. Und damit blieb wenig Zeit, um meine Bloggerei zu betreiben. Was ich sehr bedauere, denn Schreiben ist mir nicht nur Katalysator und Therapieersatz- es ist für mich persönlich ein Strukturgeber. Denn wenn ich mich hinsetze und tatsächlich etwas AUFSCHREIBE, statt es mit nur zu denken, dann wird die Schilderung für mich selbst in der Struktur klarer, der Ablauf der Ereignisse objektiver greifbar, denn DA steht es nun auf dem Bildsschirm als IN MIR zu gären. In meinem persönlichen Blog habe ich nur ab und an für mich festgehalten, was mich gerade beschäftigt. Mich ärgert es, schlecht gegliederte Texte anderer lesen zu müssen, in denen es vor logischen und Tippfehlern nur so wimmelt und deren Rezeption wirklich eine Herausforderung darstellt, selbst für jemanden mit einem IQ über 150. ( Ich bin ja nunmehr Tante von zwei entzückenden, quirligen jungen Damen / was den Tatbestand auch nicht besser macht, ich meine: TANTE??/ und somit wird man schon mal zum redigieren diverser Abi-Aufsätze oder Seminararbeiten heran gezogen) Aus eigener Erfahrung weiß ich nun, dass derlei meist ein Ergebnis von zuviel Gedanken und zuwenig Zeit ist. Deshalb war mein Motto: „More knit, less blog/ less blog more life“ tatsächlich auch an mich selbst gerichteter Anspruch, sich endlich bewusst Zeit für die Dinge zu nehmen- oder sie schlichtweg zu lassen. Was man nicht richtig macht, muss man gar nicht machen, so platt hätte ich es auch formulieren können, wären da nicht die Grauzonen und subjektiven Dringlichkeiten. Der Glitzerdrachen-Blog war nämlich so ein Gezausel. Mittlerweile habe ich das korrigiert, ohne inhaltlich zu arbeiten und auch die Optik ist verschlankt und damit leserfreundlicher. Hier im Needleworx-Guerilla-Universum gelingt mir das nicht so gut, da mich gerade beim Thema Handarbeiten immer, aber auch wirklich immer ein kleiner Euphorie-Teufel reitet und mich schier platzen lässt vor Mitteilungsbedürfnis. Hier nun geht es ja stets um Handarbeiten, warum wir sie machen und was sie mit uns machen. Denn Projekte sind teilweise wie Kinder und wenngleich ein Hobb ein Hobby ist, ein Hobby ist ein Hobby ist……. So lösen zumindest bei mir meine Projekte und Ideen stets etwas aus und sind gleichzeitig Reaktion auf einen äußeren reiz oder inneren Trieb.
To make a long story short: Ich war trotz wirklich voller Tage und schlecht durchschlafener Nächte recht fleißig in meinem wunderbaren Wolliversum.

Die Canary Socks habe ich in schlappen zwei Nächten durchgestrickt. Schurwoll-Superwash-Garn von Supergarnedotcom, Nadelspiel Nr 2,25. Die Spitze habe ich zuerst gearbeitett mit dem offenen MA nach EliZZa, also 64 M angeschlagen und dann 3 x alle 3 Rd und dann 3x alle 2 Rd und dann jede Rd abgenommen, bis nur noch 2 Maschen pro Nadel übrig waren, dann z’amma g’näht und am MA den Fuß angeschlagen, diesen im großen Perlmuster über die Jojo-Ferse hinweg gestrickt. Die Jojo-Ferse kenne ich aus dem genialen Socken-Workshop, ich präferiere aber mittlerweile eine Abart mit Spickelmaschen. Um Genau zu sein: 6 Stück an jeder Seite.
Dann gibt es da noch ein Spontan-Trio in Sachen Schoppel Zauberball 6-Fach; hier die Farbe Papagei, Nadelstärke 3,5 Zuerst hatte ich die Mütze an einem Nachmittag fertig und nun zuviel Garn übrig. Gleichzeitig hatte ich noch einen Artikel übers Handschuhstricken im Kopf von wegen Daumenkeil und dachte mir: Dann mach doch Stulpen mit Daumenlöchern. Noch mal kurz bei Jupptjupp geprüft, was EliZZZa dazu sagt und ab dafür. Einfach im 2/2 Muster angeschlagen und nach zwei weiteren Abenden: jut iss. Bei meinem ersten Paar bin ich noch nicht ganz zufrieden mit der Optik der Zunahmen, aber mittlerweile bin ich da gut im Training ( siehe nächstes Projekt) und es ist mir eine gute Lösung gekommen: Ich arbeite die Zunahmen weder aus dem Querfaden noch mit Umschlägen, sondern stricke Sie aus dem Maschenkopf heraus, ziehe an wie dolle und lecker ohne Löcher geht das Ganze. Ne logische Erklärung habe ich nicht, aber was schick iss, muss nicht logisch sein, ist bei Blondinen doch auch so, also ;O)
Und dann kommt noch das Balu-Blau Trio, dass dann weniger spontan und eigentlich ein Quartett wird, aber der Schal ist gerade erst in der Mache. Die Mütze habe ich einfach mal pi angeschlagen. Auch hier habe ich stash gebustet, das ist ja seit dem Sommer 2011 mein Ding, vor allem, seit der mit Selbstgesponnenem ganz hinterhältig wieder nachwächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Nicht, dass ich mich beklage, unser Arbeitszimmer ist groß, aber jeder Raum ist begrenzt und will übersichtlich gehalten sein. Also ran an die Resteknäuel und Teilchen gestrickt….so auch hier: Sockengarn von Wolle Rödel in Fb dkl-blau- Schurwolle Superwasch mit leichtem Glanz- ist so ein Standard-Garn, dass die immer im Sortiment haben, genau in dieser Farbe. Manchmal ist so ein Stamm-Sortiment echt praktisch, Du kriegst halt alles nach. Nadelstärke 2,5, Mütze 120 Maschen, zur Runde geschlossen, 2/2- er Bündchen und dann in 10-er Sätze eingeteilt, in welchen ich wie folgt verzopft habe: R 1-5: 2 li,6 re, 2 li immer wiederholen. R6: 2 li, 1 M nach li verkr, 5 re dann verkr M re, 2 li – ich glaube, das nennt sich Bambusmuster, es schwirrte mir noch im Kopf rum, es war eines der ersten Zopfmuster, die ich gemacht habe. Irgendwann habe ich dann regelmäßig angefangen, abzunehmen, immer schön abwechselnd erst die Mittelmaschen, also die linken Maschen, dann wieder innerhalb der Zöpfe, also die rechten. Damit ist der Musterverlauf gefälliger. Genauso habe ich es auch bei den Handstulpen gemacht, hier allerdings keine Ab-, sondern Zunahmen. Hier habe ich für Mütze und Handstulpen 4 Abende gebraucht, allerdings wirklich immer so bis um 12 Uhr gestrickt. Aber es hat sich gelohnt, das ist so ein nettes Muster, ich habe mir noch ein Knäuel der gleichen Wolle dazugeholt und werde nun noch aus meinem Rest und dem neuen Knäuel einen schmalen Schal stricken. Der ist mein augenblickliches WIP genau wie Fürst Kunterbunt, ein Opalsöckling ;O) ich bin nicht nur Noro-Addicted, sondern schwärme auch mehr und mehr für Opalwolle. Ist ja nicht jederfraus Sache- ich mag die Farbgebungen – fertich ;O)
Den Blauholzkammzug habe ich komplett versponnen und gebadet und gehaspelt und gewickelt- ebenso wie The Greenery, da verspinne ich zurzeit die letzten paar Gramm Kammzug- hier sind schon mal die fertigen Knäuels. Wunderschöne Singles, die ich nicht verzwirnen mag, mal sehen, wie sie sich anstricken, aber noch müssen sie im Kistchen bleiben denn: Ich habe von Frau Ju, neue Kammzüge erstehen dürfen, ich bin die Einzige, der sie welche verkauft, da bin ich wirklich froh, weil die Frau färbt fein.
Nun habe ich also noch mal einen dezenten Blauholzkammzug und einen intensiven, dann einen mit Krapp- und bei Drachenwolle habe ich auch zugeschlagen- Bilder gibt es hier erst, wenn ich etwas angesponnen habe.
Apropos: Ich habe nun einen veritablen Bestand an Handspindeln und bin auch mit jeder irgendwie zugange- das ist schon ein Vorsteil der Handspindeln, finde ich. Nun habe ich aber mit meinen kleinen Kostbarkeiten so fleißig „spin thin“ geübt, dass mir die Effekterei ganz abhanden kam- Flammgarn und Co- oder meinetwegen auch Regenwürmer sind mittlerweile für mich ein technisch anspruchsvolles Ding geworden. Aber zuerst will ich noch berichten, dass meine Lazy Kate mit zwei fast vollen Spulen bedient ist, so dass ich bald das erste mal richtig verzwirnen kann
- auf die Kromski-Bobbins geht echt ordentlich was drauf, aber mir soll es recht sein. Ich brauch dicke Wolle passend zum französischen Landschaf dass hier auch noch auf einer Louet Spindel herumlümmelt und so herrlich schokibraun-flauschig ist…hjammmi, damit Herr Löwe dann auch seinen Schal bekommt…aber wahrscheinlich erst Winter 2012/13 *verschmitzt* Und nun bin ich, weil das mit dem Dünnspinnen halt nur einer Hälfte des Spaßes ist, auf die Idee gekommen, die Jungs bei Knauber mal so richtig warm zu machen: Holzstab und Holzräder gekauft und dann ab in den Zuschnitt.“Bitte, Loch mittig in Scheibe damit beigefügter Stab auch spack da rein geht. Stab bitte noch auf 30 cm jeweils kürzen. Ich hab keine Lust, Zuhause die Bohrmaschine auszupacken, also macht dat mal richtig. Wenn die Spindel nicht läuft, wird meine Wolle scheiße und dann gibt dat hier echt mecker…“ so in der Art habe ich den Herren den Gesamtmaterialbestand im Wert von 1,99+2,79+0,90 Euro auf die Theke geknallt – und das zwei Tage vor Heiligabend…boah wat können Männer böse gucken…aber Frau Drachin ist köngliche Kundin und übersieht die grimmigen Mienen souverän, kriegt was sie will und seilt auch ein ordentliches Trinkgeld von 2 Euro ab- immerhin bei dem Warenwert…eigentlich zuviel aber ich mein…wo die Jungs extra wegen mir frei Hand bohren mussten..hihi. Natürlich hätte ich das selber machen können, aber ich hätte nach Papawerkstatt fahren müssen, da ich  Zuhause zwar einen Bohrmaschinen und Kreissägenpark (alles klappbar und im Ankleidezimmer gut versteckt) aber keine Einspannvorrichtung oder einen Bohständer habe- und so zentriert Bohren…hm, dafür bohre ich nicht häufig genug. Somit habe ich nun zwei Monsterspindeln zum Gesamtpreis von 7,68 Euro, mit denen ich prima Effektgarne spinnen kann *jubel* da habe ich dann gleich mal die Drachenwolle und einen Teil des irischen Landschafs ( ich hab mal gleich diverse Landschafe zum Ausprobieren genommen) drauf angesponnen…genau das Ergebnis, welches ich wollte. Und wer einmal angefangen hat sich zu überlegen, aus was man noch alles so Spindeln machen kann….“auwei“ sach ich nur. Gestern nach Feierabend habe ich eine Stöberrunde eingeschoben und werde am WE mal kräftig basteln.

Vinceremus guerillieras!